Brennweite und Optischer Zoom

Als Brennweite wird in der Fotografie der rechnerische Abstand zwischen Objektiv und Sensor bezeichnet. Dieser wird normalerweise in Millimeter(mm) angegeben. Je höher die Brennweite ist, desto stärker wird an das Motiv optisch herangezoomt. Der sichtbare Bildwinkel und somit der Bildausschnitt verkleinert sich dabei.

Da es heutzutage je nach Art der Kamera viele unterschiedliche Sensorgrößen gibt, würde eine direkte Angabe der Brennweite des jeweiligen Objektivs zu unterschiedlichen Werten führen und ein Vergleich mit anderen Kameras wenig Sinn machen. Viele Hersteller von Bridgekameras geben deshalb den Brennwertbereich des jeweiligen Modells in Relation zum Kleinbildformat an. Dadurch ist es möglich verschiedene Modelle und verschiedene Sensorgruppen miteinander in Vergleich zu setzen.
Bei Digitalen Spiegelreflexkameras kann die Brennweite äquivalent zum Kleinbildformat mit Hilfe des jeweiligen „Crop-Faktors“ berechnet werden.

Brennweite und Bildwinkel - bridgekamera-tests.de

Brennweite und Bildwinkel

 

Objektive mit variablen Brennweiten, welche gerade bei Bridgekameras häufig zu finden sind, werden als Zoom- oder Superzoomobjektive bezeichnet.

Objektive lassen sich anhand der jeweiligen Brennweite in verschiedene Gruppen einordnen:

  • 20-40mm Brennweite Weitwinkelobjektiv
  • < 20mm Brennweite Superweitwinkelobjektiv
  • 40-60mm Brennweite Normalobjektiv
  • 60-300mm Brennweite Teleobjektiv
  • > 300mm Brennweite Super-/Ultraobjekiv

Das Bild des menschlichen Auges ist mit etwa 50mm Brennweite gleichzusetzen, was einem Bildwinkel von 46 – 50° entspricht.


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