Was bedeutet eigentlich 4K und wie funktionieren 4K Fotoaufnahmen

Bridgekamera 4k

Full-HD und hochauflösende Bilder kennt man in erster Linie nur vom Fernseher. Doch auch im Bereich der Fotoaufnahmen spielt 4K eine immer wichtigere Rolle. Welche Kameras sind dafür überhaupt geeignet und was müssen diese mitbringen, damit das richtig funktioniert?

 

Was steckt hinter 4K?

Eine Videoaufnahme ist im Grunde nichts anderes als eine Aneinanderreihung von mehreren Bildern. Bei einem HD-Format sind dies in der Regel 30 Bilder in der Sekunde. Somit hat man also die Wahl, aus 30 verschiedenen Bildern in einer Sekunde. 4K bietet demnach die Möglichkeit, dass man sich das beste Foto heraussuchen kann. Dies gilt sowohl für die Beleuchtung als auch für den Blickwinkel und das Motiv als Ganzes.
Mit der richtigen Kamera kann man die Bilder aus dem Video extrahieren. Dies hat den Vorteil, dass man nach der Aufnahme die Bilder zu Hause in Ruhe ansehen und vergleichen kann. Somit muss man nicht direkt einen Schnappschuss erzielen. Die Bilder werden oftmals mit 8 Megapixeln abgelichtet. Auch die Auflösung spricht für sich, sodass man die Fotos problemlos hochwertig abdrucken und diese im Anschluss in einem Fotobuch verarbeiten kann.

 

Panasonic als Vorreiter

Ein Pionier auf dem Gebiet der 4K-Fotografie ist Panasonic. Das neue Flaggschiff, die Systemkamera G70, kann erstmals ohne ein externes Videobearbeitungsprogramm arbeiten. Dafür wird ein spezielle 4K-Aufnahmemodus bereitgestellt. In diesem Modus werden 30 Bilder in der Sekunde abgelichtet. Besonders Highlight an dieser Stelle ist, dass bereits Bilder vor der Betätigung des Auslösers aufgenommen werden. Dies kann umgesetzt werden, indem die Kamera ständig aufnimmt. Natürlich werden nicht alle Daten sofort gespeichert. Eine Speicherung erfolgt nur, wenn der Auslöser im Anschluss ach tatsächlich betätigt wird. Somit hat man nur die Bilder auf der Kamera, welche man tatsächlich haben möchte.
Die Aufnahmen werden als MP4 Datei abgelegt. Diese kann man direkt auf der Kamera bearbeiten. Somit entfällt ein externes Programm. Hat man das richtige Bild gefunden, so kann man dieses separat speichern. Das Bild wird nun als JPEG abgelegt. Somit kann man es einfach übertragen und später am Rechner nochmals bearbeiten.

 

Vorteile für Hobbyfotografen

Mit einer 4K-Kamera gelingen gestochen scharfe Fotos.

Mit einer 4K-Kamera gelingen gestochen scharfe Fotos.

Vor allem Hobbyfotografen genießen mit den 4K-Aufnahmen einen besonderen Vorteil. Diese müssen nur wenig Equipment mitnehmen. Musste man früher für die perfekte Aufnahme noch diverse Stative, Blenden und Objektive mitnehmen, so kann man mit der 4K-Technologie alles mit einmal erledigen. Des Weiteren entfällt die Aufwändige Justierung. Früher musste der Fokus und die Blende separat eingestellt werden. Dies hatte zur Folge, dass man mehrere Fotos schießen musste, ohne dass man von einem nennenswerten Ergebnis sprechen konnte.
Mit der 4K-Aufnahme entfällt dieser Aspekt. Die Kamera richtet den Fokus automatisch ein und kann auch die Beleuchtungsdauer selbstständig einstellen. Bei den 4K Fotoaufnahmen verkürzt sich zudem die sogenannte Verschlusszeit. Dies hat zur Folge, dass man enorm viel Speicherplatz auf der Speicherkarte der Kamera einsparen kann. Somit kann man fast unbegrenzt viele Aufnahmen erstellen. Gespeichert werden nur die Fotos, welche man auch tatsächlich verwenden und behalten möchte.

 

Der Zoom ist wichtig!

Selbstverständlich ist eine hochauflösende 4K Fotoaufnahme nur etwas Wert, wenn man nah genug an das Objekt heranzoomen kann. Trotz des Zooms sollte das Bild scharf und hochauflösend ausfallen. An dieser Stelle kann vor allem die Nikon Coolpix B700 überzeugen. Diese Kamera weist einen stolzen 60fachen Zoom auf. Somit kann man über mehrere Hundert Meter an sein Wunschobjekt heranzoomen.
Die hohe Brennweite sorgt für einen umfassenden Einsatz und kann mit detailstarken Fotos glänzen. Verbaut wurde des Weiteren ein automatischer Sucher. Dieser sorgt dafür, dass die 4K Aufnahme automatisch scharf gestellt wird. Auf diese Weise können die Aufnahmen nicht verwackeln. Es wird ein großes Display geboten, mit welchem man die einzelnen Bilder aussuchen kann. Eine Bearbeitung kann ebenfalls direkt auf dem Bildschirm der Nikon Coolpix B700 erfolgen. Zudem findet man eine sogenannte P/S/A/M-Belichtungssteuerung wieder. Dies sorgt dafür, dass eine Mehrfachbelichtung ermöglicht wird. Auf diese Weise kann man auch bei schlechten Lichtverhältnissen von hochwertigen Aufnahmen profitieren. Auch verschiedene Funktionen, wie zum Beispiel Zeitrafferaufnahmen oder vielseitige Schnittstellen, werden bei der Nikon angeboten. Somit erhält man als Käufer nicht nur ein smartes Endgerät, sondern auch hochwertige 4K Aufnahmen in bester Qualität.

 

Gute Bilder haben ihren Preis

4K Aufnahmen sind im Bereich der Technik das Beste, was derzeit auf dem Markt vertreten ist. Natürlich fordern derartige Aufnahmen auch ihren Tribut. So stellen diese Aufnahmen einen hohen Anspruch an den Energiebedarf. Beispielsweise fordert die sogenannte Pre-Burst-Aufnahme viel Strom. Somit wird der Akku stärker belastet. Es ist aus diesem Grunde ratsam, wenn man stets einen Ersatzakku bei sich führt.
Zudem ist es bei den 4K Aufnahmen von Fotos und Videos leider noch nicht möglich, diese als RAW Datei abzulegen. Das Extrahieren von einzelnen Bildern aus einem RWA-Format ist derzeit noch zu umständlich. Deshalb wird dies in der Praxis nicht umgesetzt.
Die Nachbearbeitung von RAW Dateien ist mit viel Aufwand verbunden. Aus diesem Grund findet man dieses Dateiformat eher seltener bei 4K Fotoaufnahmen wieder. Damit diese Dateien verarbeitet werden könnten, müsste man die Kamera mit einem leistungsstärkeren Prozessor ausstatten. Auch der Speicherplatz würde stärker beansprucht werden. Dies steht im Widerspruch zum Pre-Burst-Modus. Somit ist ein derartiges Konzept derzeit nicht umsetzbar.

 

Fazit

4K Fotoaufnahmen sind auf dem Vormarsch. Immer mehr Bridgekameras setzen auf dieses System. Nicht nur für Einsteiger im Bereich der Fotografie, sondern auch für Fortgeschrittene ist dieses Aufnahmekonzept sehr gut geeignet. Man kann perfekte Bilder schießen, ohne dass man die Kamera mehrfach justieren und einstellen muss. Zudem kann man von vielseitigen Funktionen profitieren. Auch die Bearbeitung der Bilder fällt deutlich leichter aus. Zwar kann man die Aufnahmen noch nicht als RAW Dateien ablegen, jedoch sollte dies bei der nächsten Generation der Fotoaufnahmen problemlos möglich werden.


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